Finanz- und Währungsrisikomanagement
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Von Marta Cobo

INLEA – von Kantox‘ Mentor zum ersten Kunden

Veröffentlichte Oktober 1, 2015

150928_Foto INLEA

Über vier Jahre ist es inzwischen her, dass Natalia Galan und Ivan Lopez von Kantox‘ Mentoren zu Kantox‘ ersten Kunden wurden. Heute beantworten sie die Frage, ob sie damals Kantox‘ zukünftigen Erfolg bereits voraussahen oder sich in ein Abenteuer stürzten. Im Rahmen des Programms Link to Start begleitete die INLEA Stiftung Kantox auf seinem Weg von der „Idee“ zum „Unternehmen“. Welche bessere Unterstützung gab es, als selbst Kunde bei dem jungen Unternehmen zu werden?

Sie waren der erste Kunde von Kantox. Konnten Sie die Zukunft voraussehen oder waren Sie einfach mutig?

.Das ist eine gute Frage. Ich glaube, wir waren eher Opportunisten. Natürlich glaubten wir an Kantox, da das Unternehmen ja von der INLEA Stiftung durch das Programm Link to Start gefördert wurde, und außerdem bot es Leistungen an, die für unsere operativen Bedürfnisse optimal waren. Diese Chance konnten wir uns nicht entgehen lassen. Die Idee, neues Land zu betreten und Kantox‘ erster Kunde zu werden, war für uns beide, Natalie und mich, attraktiv. Wir fanden Kantox‘ Geschäftsmodell einfacher und preisgünstiger als traditionelle Modelle auf dem Markt und wir hatten vollstes Vertrauen in die Unternehmensgründer. Es gab einfach keinen Grund, Nein zu sagen.

Wann und warum begannen Sie, mit Kantox zusammenzuarbeiten?

Unsere Zusammenarbeit mit Kantox begann 2011 und wir sind seitdem treue Kunden des Unternehmens! Unsere Stiftung förderte Kantox im Rahmen des Programms Link to Start und [Kantox Mitgründer] Toni Rami pries damals ununterbrochen Kantox‘ Vorzüge an. Daher waren wir neugierig darauf, mit dem Unternehmen zu arbeiten und herauszufinden, ob Tonis Versprechungen im Hinblick auf Einsparungen und Effizienz stimmten. Außerdem decken Kantox‘ Leistungen unseren operativen Bedarf perfekt: Die INLEA Stiftung muss regelmäßig Währungen umtauschen.

Die Gründer von Kantox betrachten die Leiterin der INLEA Stiftung Sonia Mulero als „Mutter“ des Unternehmens. Ist das eine schwere Last?

Hahaha, wir würden lügen, wenn wir Nein sagen würden … Nein, tatsächlich ist es so, dass Kantox bereits seit Langem allein erfolgreich ist. Bei der INLEA Gruppe sind wir stolz darauf, dass wir aktiv am Aufbau von Kantox beteiligt waren. Eine Bürde ist das nicht. Kantox ist ein großartiges Beispiel für ein erfolgreiches Start-up und andere junge Unternehmen können daraus lernen. Zum Beispiel hat Kantox es verstanden, sich einen Namen in der internationalen Finanzwelt zu machen, indem es Schritt für Schritt immer mehr Medienaufmerksamkeit für seine Idee gewann, und natürlich auch für die steigenden Zahlen des Währungsumtauschs über seine Plattform. INLEA als Kantox‘ Mentor tauchte dabei nur in ein paar Artikeln am Rande auf. Seinen Namen hat sich Kantox allein gemacht. Das Unternehmen hat es geschafft, sich einen Platz in der Finanzgeschichte zu sichern – und in Sonias Herzen.

Hatten Sie Bedenken bei Ihren ersten Transaktionen mit Kantox?

Naja, unsere Philosophie ist, immer ehrlich zu sein, also ja, ein bisschen schon. Anfangs musste Toni bei jedem Währungsumtausch unsere Transaktionen mit denen eines anderen Kunden abstimmen. Ich erinnere mich, dass unser „Partner“ dabei oft ein Unternehmen namens Frutas del Pacífico („Früchte des Pazifiks“) war. Seitdem habe ich immer jemanden aus diesem Unternehmen kennenlernen wollen, wir haben uns damals wirklich gegenseitig geholfen. Aber zurück zur Frage: Manchmal sah es tatsächlich so aus, als würden unsere Währungsbedürfnisse nicht vollständig getroffen, doch am Ende des Tages fand Toni immer eine Lösung. Deshalb verschwanden die kleinen Zweifel, die wir anfangs vielleicht hatten, schnell.

Was sagen Sie zu Kantox‘ Vision von der Schaffung eines faireren, transparenteren Finanzsystems?

Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir glauben daran, dass es realisierbar ist. Wir haben gesehen, wie Kantox zum dem erfolgreichen Unternehmen gewachsen ist, das es heute ist. Deshalb wissen wir auch, dass Toni und Philippe genau wissen, was sie tun. Und wenn sie sich das Ziel gesetzt haben, die Finanzbranche zu revolutionieren und ein faireres und transparenteres System zu schaffen, dann bin ich mir sicher, dass sie das erreichen werden.

Zu welchem Zeitpunkt war Ihnen klar, dass Kantox ein erfolgreiches Unternehmen werden würde?

Wir haben von Anfang an an Kantox geglaubt. Ich erinnere mich allerdings noch genau an den Moment, als Philippe mich anrief und erzählte, dass das Wall Street Journal einen Kunden über Kantox interviewen wollte. Das war wohl der Zeitpunkt, an dem alles klar war! An dieser Stelle will ich auch die hervorragende Arbeit hervorheben, die das gesamte Team von Kantox geleistet hat. Toni und Philippe haben ganz klar die richtigen Leute um sich, um ihren Traum zu verwirklichen.

Wie sehen Sie Kantox‘ Zukunft?

Zuerst einmal gratuliere ich Kantox zum erreichten Ziel von unglaublichen 2 Mrd. gewechselten US-Dollar auf ihrer Plattform, und das in Rekordzeit! Es ist schwer vorauszusagen, was die Zukunft bringt. Aber ich bin mir sicher, dass Kantox sein Ziel erreichen wird, auch wenn es zum aktuellen Zeitpunkt hoch gesteckt scheint. Meiner Meinung nach werden wir dank Kantox in ein paar Jahren auf einen Wendepunkt in der internationalen Finanzwelt zurückblicken können, der althergebrachte Muster revolutioniert hat.

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