Finanz- und Währungsrisikomanagement
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Von Guillermo Alcalá

Forward-Verträge: Alles, was Sie wissen müssen, um sich gegen das Währungsrisiko abzusichern

Veröffentlichte Juni 10, 2016

In den letzten Monaten haben wir immer wieder Beschwerden von Unternehmen gehört, die auf Empfehlung Ihrer Bank komplexe FX-Produkte abschlossen, die letztendlich zu bedeutenden Verlusten führten. Dabei wollten diese Kunden ihre Unternehmen eigentlich nur gegen das Währungsrisiko absichern.

Die Volatilität des Währungsmarktes ist seit Ende 2014 stark gestiegen. Dies drängt international tätige Unternehmen dazu, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Gewinne vor den starken Schwankungen zu schützen.

Das ist durch den Forward-Vertrag möglich. Mit diesem können Sie den Wechselkurs zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sichern und das Kapital zu einem zukünftigen Termin erhalten, wenn Ihr Unternehmen es benötigt. Das kann zum Beispiel in einem, in sechs oder zwölf Monaten sein, egal welchen Wechselkurs die Währung zu diesem Zeitpunkt haben wird.

Viele Unternehmen vertrauten Ihrer Bank beim Abschluss eines solchen Forward-Vertrags und schlossen am Ende – ohne sich dessen bewusst zu sein – komplexe Derivate ab, die diesen Zweck gar nicht erfüllten (die also keinen festen Preis zu einem Termin in der Zukunft garantierten). Die Bank gab ihnen mit dem angebotenen Produkt stattdessen die Möglichkeit, ihren Gewinn zu steigern. Dies beinhaltete aber auch ein hohes Risiko. In anderen Worten: Die Kunden schlossen ein spekulatives Produkt ab – das Gegenteil von dem, was sie ursprünglich suchten.

Um etwas Licht ins Dunkel der Forwards und Derivate zu bringen, haben wir den Forward-Leitfaden für CFOs herausgegeben. Dieser beinhaltet alles, was Sie über das Absichern Ihres Geschäfts gegen das Währungsrisiko wissen müssen. Außerdem erklären wir den Unterschied zu anderen Produkten, die man Ihnen eventuell unter dem Namen „Forward“ anbieten wird.


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